Daisetz Teitaro Suzuki Dr. C. G. Jung (introduction)

Die Grosse Befreiung. Einführung In Den Zen-Buddhismus

Numéro d'article 10125613

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Zen ist nicht Philosophie und nicht Religion, es ist weder Nihilismus, noch Mystik, noch Pantheismus. Vielmehr: eine religiös-weltanschauliche „Praxis“. „Zen spottet jeder Begrifflichkeit.“ Es ist „immer spontan“. Seine Kühnheit, seine Frische, sein Humor tun uns wohl (wie uns Märchen wohltun), selbst wenn wir, tiefsinnig grübelnd, von erkenntnistheoretischer Kritik uns nicht völlig zu lösen vermögen. Das Buch ist von größter Bedeutung, ist prachtvoll, anregend und erquickend. Das XX. Jahrhundert Den wunderbarsten Ausdruck fand das „Jenseits der Gegensätze“ wohl in dem allerneuesten Büchlein des japanischen Professors Suzuki über den Zen-Buddhismus. Japanische Nüchternheit, der der Westen sich so gern verwandt glaubt, lacht hier unserer Welt der Logik und des Willens schallend ins Gesicht. Deutsche Zukunft Da der Zen-Buddhismus den japanischen Geist, zumal im Rittertum, der Samurai und im Künstlertum entscheidend beeinflußt hat und noch heute stark lebendig ist, bietet die Schrift einen wertvollen Beitrag zum Verständnis der religiösen Seele der japanischen Kultur. Stimmen der Zeit Den äußersten Nachdruck legt Zen jedoch auf die persönliche Erfahrung, persönliches Erleben gilt mehr als Autorität und objektive Erklärung. Wird der begriffliche Überbau durchdrungen, verschwindet schlagartig alles, was für Geheimniskrämerei gehalten wurde. Zentralbl. f. d. ges. Neurologie u. Psychiatrie „Zen“ spricht nicht „von“ der Welt, ist nicht „in“ der Welt, wohl aber mitten im Leben hochspekulativ und höchst praktisch zugleich, schlicht und einfach. So hat dieser Zen-Buddhismus den metaphysischen Überbau verloren, betont seinen unlogischen Charakter bis zur völligen Ablösung von allem Begrifflichen, bis zur entschiedenen Aufhebung des Satzes A gleich A oder A gleich non-A. Gegensatz und Begrenzung sind dem Zen heterogen. Man muß in den Abgrund des Namenlosen stürzen, um den Gesichtspunkt der Ganzheit und des Lebens zu treffen. So schwindet Subjekt und Objekt, Dieser und Jener, Ich und Nicht-Ich, Du und Ich; denn solche Gegensätze widersprechen dem Wesen des Seins. Leben ist Kunst, wir sollen leben wie der Vogel in der Luft, wie der Fisch im Wasser, jeder Zwang ist Sträflings-Sein, Geburt und Tod quälen beim Zen nicht mehr als Zweiheit. Der Nervenarzt INHALT Geleitwort von C. G. Jung I. Vorbemerkungen II. Was ist Zen? III. Ist Zen nihilistisch? IV. Zen unlogisch V. Zen Bejahung im höheren Sinne VI. Zen als lebendige Erfahrung VII. Satori oder Erreichen eines neuen Blickpunktes VIII. Das Koan IX. Die Meditationshalle. Das mönchische Leben Anmerkungen Zehn Bilder vom Rinderhirten

État

D'occasion - Acceptable

Langue

Allemand

Type d'articles

Livre - Couverture rigide

Éditeur

Curt Weller & Co Verlag (Leipzig)

Edition

2

Nombre de pages

188 pages

Jaquette

Acceptable

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